Freitag, 28. Juli 2017

[REZENSION] THE HATE U GIVE von Angie Thomas

"The Hate U Give" von Angie Thomas hat in der USA einen riesigen Hype produziert, wurde in viele Sprachen übersetzt und bewegt die Gemüter in zahlreichen Ländern. John Green bezeichnet es als "umwerfend und brillant". Für ihn ist es schon jetzt ein Klassiker.

Für mich nicht.

Um was geht es in "The Hate U Give"?

Die 16-jährige Starr lebt in zwei Welten: in dem verarmten Viertel, in dem sie wohnt, und in der Privatschule, an der sie fast die einzige Schwarze ist. Als Starrs bester Freund Khalil vor ihren Augen von einem Polizisten erschossen wird, rückt sie ins Zentrum der öffentlichen Aufmerksamkeit. Khalil war unbewaffnet. Bald wird landesweit über seinen Tod berichtet; viele stempeln Khalil als Gangmitglied ab, andere gehen in seinem Namen auf die Straße. Die Polizei und ein Drogenboss setzen Starr und ihre Familie unter Druck. Was geschah an jenem Abend wirklich? Die Einzige, die das beantworten kann, ist Starr. Doch ihre Antwort würde ihr Leben in Gefahr bringen... (Quelle: Amazon.de)


Nach dem Lesen von "The Hate U Give" bin ich mehr als zwiegespalten. Ich weiß, dass es sich um eine Geschichte handelt, die ein wichtiges Thema darstellt. Aber macht es das automatisch zu einem guten Buch? Meiner Ansicht nach nicht.

"The Hate U Give" hat in jener Hinsicht alles richtig gemacht, als dass es Einblick in eine andere Kultur gibt, in eine andere "Welt" und in eine Problematik, die vielen, die kein Teil beschriebener Welt sind, verborgen bleibt. So weit, so gut. "The Hate U Give" überzeugt des Weiteren mit einem sehr authentischen Szenario, mit glaubhaften Charakteren und einer nachvollziehbaren Geschichte. 

"The Hate U Give" setzt sich gegen Rassismus ein - aber nicht gegen jede Art davon. Während es primär um die Benachteiligung von "Schwarzen" geht, verhalten sich Teile dieser Bevölkerung gegenüber "Weißen" genau so, wie sie selbst nicht behandelt werden wollen. Ein Beispiel ist Starrs Freund Chris, der von ihrer Familie alles andere als liebevoll aufgenommen wird. Hinzu kommen Szenen, in denen die "Weißen" durchweg so dargestellt werden, als würden sie nicht verstehen, was die "Schwarzen" tun - als könnten sie deren Leben sowieso nicht nachvollziehen. Die Grenzen zwischen beiden "Rassen" sind in diesem Buch sehr drastisch dargestellt, zudem scheint es keinen "common ground" zu geben, auf dem sie sich bewegen. Dies wird als allgemeines Problem angesehen, doch niemand kümmert sich wirklich darum. Vor allem Starrs Familie kam mir sehr eingeschränkt vor, sehr vorurteilsbelastet und nicht wirklich offen. Ich verstehe ihr Handeln in vielen Punkten - aber ich hätte mir ein bisschen mehr Kommunikationsbereitschaft gewünscht.

Die Protagonistin des Buches, Starr, ist ein schwieriger Charakter. In manchen Szenen verhält sie sich unglaublich erwachsen und reif. Sie setzt sich für die richtigen Dinge ein und steht zu dem, was sie sagt. Aber es gab auch Szenen, in denen ich nur die Augen verdrehen konnte. Szenen, in denen ich sie richtig gehasst habe, weil sie nicht - anders als sie denkt - immer diejenige ist, die unfair behandelt wird, sondern teilweise sich selbst extrem ungerecht verhält. Wäre ich ihr Freund Chris, hätte ich schon lange mit ihr Schluss gemacht. Verdammt, er tut ALLES für sie, er trägt sie auf Händen und sie behandelt ihn wie Abfall, hält ihm immer vor, dass er weiß ist und erzählt ihm einfach NICHTS? Starr glaubt, dass sie über den Tellerrand hinwegschauen kann, aber in Wahrheit ist sie gefangen in ihrer eigenen, kleinen Welt, die selbst voller Vorurteile und Hass ist. 

Die Handlung an sich war teilweise langatmig, teilweise spannend. Ich hätte gern mehr über die gerichtlichen und rechlichen Hintergründe erfahren, aber die bleiben im Dunkeln. Stattdessen werden familiäre Szenen ausgeschlachtet, für die ich mich nur teilweise erwärmen konnte. Dem Buch hätten hundert Seiten weniger auch keinen Abbruch getan.

Der Schreibstil ist stellenweise plump, Formulierungen sind sehr einfach gehalten. Dies mag in Jugendbüchern öfter vorkommen, muss aber nicht sein. Mir kommt es vor, als wollte Angie Thomas möglichst viel Handlungen herüberbringen und hat das "Wie" der Geschichte ein bisschen außer Augen gelassen.

Während des Lesens war ich hin- und hergerissen. Ich wusste nicht, ob ich mich mit Starrs Geschichte wirklich anfreunden kann. Um ehrlich zu sein, weiß ich das auch jetzt nicht. "The Hate U Give" hat extrem gute Ansätze - enorm großes Potenzial, aber die Ideen verlieren sich in einer Umsetzung, die ihnen nicht gerecht wird. 

Die Geschichte wird aus Starrs Sicht erzählt. Natürlich ist dadurch ein allumfassender Blickwinkel eingeschränkt. Dennoch hätte ich mir mehr Vielschichtigkeit gewünscht, mehrere Perspektiven - und ein bisschen mehr Feingefühl von Starr. Sie hat einen Dickkopf, denkt viel nach, aber nicht immer in die richtige Richtung. Sie lässt nicht mit sich reden - und es fällt ihr verdammt schwer, zu verzeihen.

Rassismus ist nach wie vor ein wichtiges Thema - und wird von "The Hate U Give" aufgegriffen - teilweise allerdings etwas überspitzt und sehr eindimensional. Da das Buch aber gute Ansätze hat und die Geschichte an sich glaubhaft daherkommt, vergebe ich

Sonntag, 23. Juli 2017

[DOPPELTE GEWINNSPIELAUSLOSUNG]

Ihr Lieben, 

es hat ein bisschen gedauert - wie immer bei mir :D. Doch heute bin ich endlich dazu gekommen, die beiden Gewinnspiele auf meiner Facebookseite auszulosen.

GEWINNSPIEL ESTELLE POSTKARTEN



Je eine signierte Postkarte von Estelle aus "Schwanenfeuer" hat gewonnen:

1. Melanie Detjen
2. Brigitte Rothe
3. Dimitra DiPa
4. Melanie Mallek
5. Nadja Adomeit

An die Gewinner: Schickt mir bitte eine Mail an: regina-meissner.a@gmx.de mit eurer Adresse. Dann macht sich die Postkarte schnell auf den Weg :). 


GEWINNSPIEL BUCHBOX



Auch dieses Gewinnspiel konnte ich endlich auslosen. Gewonnen hat:

1. Jasmin Hesse

Liebe Jasmin, du hast dir den ersten Teil von Seductio gewünscht :). Da ich jetzt erst weiß, welches Buch gewonnen hat, brauche ich noch ein bisschen Zeit, um deine Buchbox zu gestalten. Sobald alle Dinge da sind, macht sie sich auf den Weg zu dir.

Schreib mir bitte eine Mail unter: regina-meissner.a@gmx.de mit deiner Adresse :).

Ich danke euch für die rege Teilnahme :)
 

Samstag, 22. Juli 2017

[GEWINNSPIEL HINWEIS]

Heyho ihr Zuckerstücke, 


auf meiner Facebookseite verlose ich ab heute ein signiertes Print von "Gestaltwandler - Sterben nach Vollkommenheit" der zauberhaften Autorin Katiya Cerna. Schaut unbedingt mal vorbei, sie hat etwas ganz Tolles in das Buch geschrieben.

Hier geht's zum Gewinnspiel!






Ich wünsche euch allen ganz viel Glück (:.



Freitag, 21. Juli 2017

[REZENSION] Die Schule der Nacht von Ann A. Mcdonald

Ein geheimnisvoller Brief. Eine alte Universität. Eine gruselige Gemeinschaft.

Willkommen bei "Die Schule der Nacht" von Ann A. Mcdonald

»Du kannst dich nicht für immer vor der Wahrheit verstecken. Bitte komm zurück, und bring alles zu einem guten Ende.« Diese Nachricht erhält die Amerikanerin Cassandra Blackwell in einem mysteriösen Päckchen, zusammen mit einem alten Foto ihrer verstorbenen Mutter, gekleidet in die schwarze Robe der Oxford Universität. Kurzerhand beschließt sie, nach England zu reisen, um mehr über die geheimnisvolle Vergangenheit ihrer Mutter zu erfahren. Dort entdeckt Cassie eine Welt voller Traditionen und Privilegien und merkt schnell, dass hier eine dunkle Macht am Werk ist – verbunden mit einer geheimen Gesellschaft, die sich Die Schule der Nacht nennt …  (Quelle: Amazon.de)






Mir hat dieses Buch wahnsinnig gut gefallen - damit hätte ich nie gerechnet. Ich bin ja, wie mittlerweile bekannt sein sollte, ein eher skeptischer Mensch und kann viele Hypes nicht nachvollziehen. "Die Schule der Nacht" wird  nicht gehyped, was an und für sich schade ist. Denn genug Potenzial dafür bietet die Geschichte.
"Die Schule der Nacht" ist spannend, atmosphärisch dicht und absolut süchtig machend. Ich hatte beim Lesen das Gefühl, mitten in der Geschichte zu sein, mitten in Oxford. Plottwists und glaubhafte Charaktere sorgen dafür, dass es nie langweilig wird, dass man sich immer neu begeistern kann.

Alte Gebäude und ihre Mythen haben mich schon immer begeistert, bislang habe ich allerdings wenige Bücher gefunden, die so etwas thematisieren. Auch bei "Die Schule der Nacht" hatte ich mich zuerst auf etwas anderes vorbereitet und eine eher klassische Fantasygeschichte nach Schema X erwartet. Fantasy macht jedoch nur einen sehr kleinen Teil des Plots aus, viel mehr geht es um Rätsel, alte Legenden und viele, viele Geheimnisse. Es hat wahnsinnig Spaß gemacht, mit Cassie auf die Reise zu gehen und herauszufinden, was es mit der Schule der Nacht wirklich auf sich hat.

Was mir besonders gut gefallen hat, war die Tatsache, dass man absolut nicht vorausahnen konnte - mit seinen Gedanken dennoch nicht im Dunkeln gelassen wurde. Stets gab es neue Tipps und Hinweise, die halfen, das Große und Ganze zu verstehen. Dieses hat sich jedoch erst auf den letzten Seiten völlig entfaltet.

An der Uni, an der Cassie studiert, treiben viele ein falsches Spiel. Es war nicht leicht, herauszufinden, wer die Wahrheit sagt und wer lügt, aber es hat sich definitiv gelohnt. Somit ist "Die Schule der Nacht" eine spannende, beinahe schaurige Geschichte für dunkle Tage ("Sommer" ist für mich ein einziger, langer, dunkler Tag :D).

Sonntag, 16. Juli 2017

[GEWINNSPIEL AUSLOSUNG]

Heyho ihr Lieben, 

ich bin euch noch eine Gewinnspielauslosung schuldig, oder? :P Na, dann will ich das mal nachholen. Auf meiner Facebookseite gab es ein Buch vom Stapel zu gewinnen - welches, das durftet ihr euch aussuchen.





Meine Glücksfee hat eine Entscheidung getroffen!

Das Buch nach Wahl geht an:

SUSANN RITTER 

Liebe Susann, schreib mir eine Mail mit deiner Adresse und dem Titel deines Wunschbuchs an regina-meissner.a@gmx.de

An alle anderen: Nicht traurig sein, das nächste Gewinnspiel steht schon in den Startlöchern (:

Ich wünsche euch einen schönen Sonntag und alles Liebe,



 

Donnerstag, 13. Juli 2017

[REZENSION] Nachtblumen von Carina Bartsch

>>Nachtblumen<< ist das sensible Porträt eines Mädchens namens Jana, das nach Sylt kommt und eine zweite Chance bekommt. Getrieben von den Geistern ihrer Vergangenheit muss sie erst wieder lernen, sich selbst zu vertrauen und mit anderen Menschen klar zu kommen. Ihre Gefühlswelt wird auf den Kopf gestellt, als sie näheren Kontakt zu Collin bekommt, einem Mitbewohner, der verschlossen ist - und dem sie sich dennoch öffnet.





Dass Carina Bartsch mitreißend und vor allem unterhaltsam schreiben kann, hat sie in "Kirschroter Sommer" und "Türkisgrüner Winter" eindrucksvoll bewiesen. Wie viele andere auch habe ich mit Hals über Kopf in Elyas verliebt, gelacht, geweint und mich absolut gut unterhalten gefühlt. Ich war demnach gespannt auf Carinas neues Buch.
Und dieses ist ganz anders als die oben genannten.

Die Geschichte von Jana und Collin wurde in Stille geboren und in Stille breitet sie sich aus. Die Handlung ist unaufgeregt, Zyniker mögen behaupten, dass gar nicht allzu viel passiert, aber in diesem Buch geht es viel mehr um das Wie als immer nur um das Was. Janas Alltag ist nicht weiter spektakulär und kann mit dem eines Durchschnittsmenschen verglichen werden. Doch was Jana von anderen abhebt, ist ihre Scheu, sich anderen Menschen anzuvertrauen, die ihr neu sind. Sie ist skeptisch, sie braucht Zeit und auch, wenn sie sich Mühe gibt, reicht das manchmal nicht aus, um jemanden wirklich kennenlernen zu wollen. Carina Bartsch nähert sich Jana vorsichtig. Es braucht viele Seiten, um sie zu verstehen, viele Seiten, bis sie überhaupt etwas von sich zeigt und so viel Selbstbewusstsein gefunden hat, um zu sich stehen zu können.

Ähnlich verhalten sich die Dinge bei Collin, dem stillen Außenseiter, dem Künstler, der gern friert und am liebsten allein ist. 2/3 der Handlung wird er nur marginär erwähnt, es wird eher von ihm als mit ihm gesprochen. Dennoch liegt immer eine gewisse Spannung in der Luft, wenn es um Collin geht. Er übt Faszination aus - nicht nur auf Jana, sondern auch auf den Leser, der unbedingt wissen will, was hinter seiner stummen Fassade steckt.

"Nachtblumen" ist mit etw 540 Seiten ein für das Genre Liebesroman sehr langes Buch. Die Handlung hat Zeit gebraucht, um sich zu entfalten. Es gab öfters zwischendurch Szenen, die etwas langatmig zu lesen waren, aber dennoch wichtig für Janas Entwicklung und ihre Nachvollziehbarkeit. Ich kann sagen, dass mir das Buch zu lang und zu kurz war. Ein bisschen viel Einleitung, ein bisschen wenig Auflösung. Nach den ersten 300 Seiten hätte ich gern 300 weitere gehabt.

Carinas Schreibstil hat sich seit ihrem Debüt entwickelt, er ist leichter, poetischer und metaphorischer geworden. Vor allem in den letzten Wochen hatte ich Probleme damit, mich emotional auf eine Geschichte einzulassen, weil meine Gedanken oft an anderen Dingen hingen. Bei "Nachtblumen" musste ich mich nicht mal anstrengen, da war ich sofort "drin". Bei Jana, bei Collin, mittendrin in ihrem kaputten, wundervollen Leben.

"Nachtblumen" behandelt sensibel die Probleme zweier Jugendlicher, die erst noch lernen müssen, mit ihrem Ballast zu leben. Carina Bartsch nähert sich dem Thema auf eine sehr emotionale und mitfühlende Art und Weise, die mir sehr gut gefallen hat. Aus diesem Grund vergebe ich


Dienstag, 11. Juli 2017

[REZENSION] THE PRINCESS SAVES HERSELF IN THIS ONE von Amanda Lovelace

“he
opened me up
like a book
& poured the
poetry
back into
me.

-my personal pen and paper” 
Manche Bücher brauchen 1000 Seiten und schaffen nicht mal annähernd das, was Amanda Lovelace erreicht hat. "The Princess saves herself in this one" hat keine 200 Seiten. Doch gebraucht hat es eigentlich nur eine, weil
jedes Wort.
war.
ein.
Schuss.





Amanda Lovelace spricht über das Leben, über die Liebe, über Frauen und Männer, über Märchen, Harry Potter, Missgunst, Missbrauch, Krankheiten und Tod. Sie erzählt eine Geschichte, ihre Geschichte, und verpackt das Unschöne in bittersüßer Lyrik. Was dadurch entsteht ist so viel mehr als eine Gedichtsammlung: Es ist eine Reise bis in ihr Inneres ... und es war eine Reise bis in mein Inneres.

“silence has always been my loudest scream.” 
Neben Amanda Lovelaces Worten fühle ich mich klein und unbedeutend. Ich bin noch nicht so weit wie sie und wahrscheinlich werde ich nie so weit sein. Und warum? Weil sie ein solch großes Talent hat, das alle Barrieren durchbricht.
"The Princess saves herself in this one" macht Mut. Es bringt uns dazu, über den eigenen Schatten zu springen. Aber um das zu erreichen, müssen wir erst einmal zusammenbrechen. Uns eingestehen, wer wir sind. Was wir sind. Welchen Wert wir haben.
“i’m not scared
of the monsters

hidden underneath
my bed.

i’m much more scared
of the boys

with messy brown hair,
sleepy eyes,

& mouths
that only know

how to form
half-truths.”  
Das Buch lesen zu dürfen, die Möglichkeit zu haben, Amandas Gedanken zu teilen, war ein Geschenk. Sie selbst wird durch ihre Worte lebendig und die Worte brauchen sie, um zu klingen. Für jeden, der Poesie liebt - und für den Rest. JAHRESHIGHLIGHT

Sonntag, 9. Juli 2017

[GEWINNSPIEL HINWEIS]

Heyho ihr Lieben,

auf meiner Facebookseite findet derzeit ein großes Gewinnspiel statt. Nutzt unbedingt eure Chance, es gibt tolle Bücher zu gewinnen, die ihr euch sogar aussuchen könnt!

Hier geht's zum Gewinnspiel!



Donnerstag, 6. Juli 2017

[CURRENTLY READING]

[CURRENTLY READING]

Draußen sind es gefühlte hundert Grad und das Winterkind in mir hat sich schon etwa tausend Mal das Leben genommen. Aber! Zum Glück gibt es ja Bücher, die einen an etwas kältere Plätze bringen. Ich bin momentan in Sylt, der Wind ist angenehm - außerdem versuche ich, hinter Collins Geheimnis zu kommen. Denn irgendetwas stimmt nicht mit ihm.
Ihr Lieben, ich lese gerade "Nachtblumen" von Carina Bartsch. Ich bin noch nicht sonderlich weit, aber mir gefällt der vorsichtige, empathische Erzählstil schon jetzt verdammt gut.
Durch "Kirschroter Sommer" habe ich damals die Contemporary New Adult Bücher für mich entdeckt. "Nachtblumen" ist ganz anders, viel ruhiger, leiser ... aber es hallt schon jetzt nach.




Darum geht es:


Das Leben könnte so einfach sein, wäre es manchmal nicht so verdammt schwer. Jana schläft am liebsten unter dem Bett. Collin friert gerne. Jana wünscht sich vertraute Menschen um sich herum. Collin möchte mit anderen Leuten nichts zu tun haben. Auf Sylt begegnen sich die beiden in einem Wohnprojekt und leben für die nächsten zwei Jahre Zimmer an Zimmer. Da ist eine Mauer, die sie trennt. Und eine Tür, die sie verbindet. (Quelle: Amazon.de)

Ich wünsche euch einen schönen Tag <3.

Montag, 3. Juli 2017

[LESEMONAT JUNI 2017]

Heyho ihr Lieben!

Das Bild verspricht einen durchwachsenen Lesemonat, aber in Wahrheit war er ziemlich erfolgreich. Ich habe einige Ebooks gelesen, die ich nicht fotografiert habe und komme insgesamt auf 12 Bücher und 3831 Seiten, was einen Tagesdurchschnitt von 128 Seiten macht.






Im Einzelnen habe ich gelesen:

1. Du neben mir und zwischen uns die ganze Welt 5/5 Sterne Herzensbuch
2. Devil's Daughter 3/5 Sterne
3. Was fehlt, wenn ich verschwunden bin 5/5 Sterne Herzensbuch
4. Korrekturprojekt
5. Cavaliersreise 3,5/5 Sterne  
6. Mit anderen Worten: Ich 4/5 Sterne
7. Wenn ich bleibe 2,5/5 Sterne
8. Schwanenfeuer
9. Korrekturprojekt
10.Nemesis  4,5/5 Sterne 
11. Korrekturprojekt
12. Night School Denn Wahrheit musst du suchen 3,5/5 Sterne

Der Lesemonat begann mit einer Art Leseflaute, in der ich dennoch sehr viel gelesen habe. Klingt komisch? Nun ja, die Leseflaute bezog sich auf neue Bücher. Ich habe viele neue Geschichten angefangen, aber keine konnte mich erreichen. Also habe ich mich dazu entschieden, Bücher zu rereaden, in diesem Fall "Du neben mir" und "Was fehlt, wenn ich verschwunden bin". Beide Geschichten waren letztes Jahr absolute Highlights und haben mir beim zweiten Durchgang noch besser gefallen. Es hat sich angefühlt, als würde ich nach Hause kommen.

Das beste neue Buch, das ich im Juni gelesen habe, war Nemesis! Ich hatte keine so hohen Erwartungen und wurde einfach nur überrascht. Nemesis hat eine tolle Protagonistin, ein atmosphärisches Setting und viele spannende Wendungen. Ich kann Teil 2 kaum erwarten.

Mein Flop im Juni ist definitiv "Wenn ich bleibe" von Gayle Forman, das ich als Hörbuch gehört habe. "Nur ein Tag" von derselben Autorin war mein liebstes Buch in 2016. "Wenn ich bleibe" war eine sehr flache Liebegeschichte, die mich absolut nicht überzeugen konnte und daher enttäuscht zurückgelassen hat.

Welche Bücher habt ihr im Juni gelesen? Welche haben euch gefallen & welche eher nicht? Schreibt es mir in die Kommentare!

  

Sonntag, 2. Juli 2017

[REZENSION] Into the Water von Paula Hawkins


»Julia, ich bin’s. Du musst mich anrufen. Bitte, Julia. Es ist wichtig …« In den letzten Tagen vor ihrem Tod rief Nel Abbott ihre Schwester an. Julia nahm nicht ab, ignorierte den Hilferuf. Jetzt ist Nel tot. Sie sei gesprungen, heißt es. Julia kehrt nach Beckford zurück, um sich um ihre Nichte zu kümmern. Doch sie hat Angst. Angst vor diesem Ort, an den sie niemals zurückkehren wollte. Vor lang begrabenen Erinnerungen, vor dem alten Haus am Fluss, vor der Gewissheit, dass Nel niemals gesprungen wäre. Und am meisten fürchtet Julia das Wasser und den Ort, den sie Drowning Pool nennen …(Quelle: Amazon.de)






Ich weiß wirklich nicht, wo ich anfangen soll, denn mir hat dieses Buch überhaupt nicht gefallen. Meine Hoffnungen waren groß - der Klappentext klingt super und die Lust auf einen Thriller war da. Paula Hawkins interessiert mich seit ihrem Erfolg durch "Girl on the Train", obgleich ich dieses noch nicht gelesen habe. Vorab schien mit "Into the Water" alles zu stimmen und auch die ersten achtzig Seiten waren atmosphärisch, spannend und versprachen eine ausgeklügelte Geschichte.

Was folgte, war ein Durcheinander aus Charakteren, die man schon bald nicht mehr voneiannder unterscheiden konnte und für die man sich auch nicht interessierte. 

"Into the Water" wird von sehr vielen Stimmen erzählt. Einige davon, die Schwester und die Tochter der Toten, haben mich sehr interessiert. Diese Kapitel ließen sich gut lesen und brachten neue, spannende Aspekte mit sich. Doch Jules und Lena waren nur ein Teil der Charaktere, die zum Sprechen gebracht wurden. Da gab es Polizisten, Nachbaren, Lehrer, frühere Freunde ... all diese Figuren hatten gemeinsam, dass sie flach eingeführt wurden und auch während der Handlung kein richtiges Gesicht bekamen. Sie blieben schemenhaft, was dazu führte, dass ich keine Bindung oder Sympathie zu ihnen aufbauen konnte.

Die Handlung dümpelt vor sich hin - und verliert sich schließlich in Banalitäten. Details werden so lange ausgereizt, bis man den Blick für das Wichtige verliert und einfach nur noch will, dass das Kapitel ein Ende nimmt.

Ohne Frage: Die Grundidee ist spannend! Deshalb habe ich das Buch gelesen. Auch die zusätzlichen Kapitel um den Drowning Pool haben mir gefallen. Die Plotentwicklung ging jedoch sehr langsam vor sich - für mich zu langsam. Dem Buch hätte es gut getan, wenn es 200 Seiten kürzer gewesen wäre.

Ein Fazit? "Into the Water" wird als Spannungsroman beschrieben, ist aber eher eine detailliert ausgeschlachtete Geschichte, die gute Ansätze kennt, diese aber nicht auszführen vermag. 

Von mir gibt es daher

 


Samstag, 1. Juli 2017

[NETFLIX]

Heyho ihr Lieben, 

das Lesen läuft momentan eher müßig - und das schon seit einiger Zeit - weil ich mich einmal quer durch Netflix gucke. Besonders die Serien haben es mir angetan und ich habe schon richtig tolle Diamanten gefunden <3.

Besonders empfehlen kann ich euch:

1. Riverdale
2. Tote Mädchen lügen nicht
3. Outlander
4. Stranger Things
5. The O.A.
6. Gilmore Girls

Momentan gucke ich How to get away with murder und an alle, die es mir empfohlen haben: Ich liebe euch! Die Serie ist sooo gut, spannend, mind-fucking!, emotional und hach <3. Ich bin absolut begeistert!






Übrigens: Das tolle Lesezeichen von Jughead habe ich von Ink&Wonder Designs. Schaut unbedingt mal bei ihr vorbei, sie ist wahsinnig talentiert :).

Welche Netflix-Serien könnt ihr mir empfehlen? :)